Geocaching

Geocaching ist eine elektronische Schatzsuche.

Die Verstecke werden anhand geografischer Koordinaten im Internet auf entsprechenden Plattformen veröffentlicht und können anschließend mit Hilfe eines GPS-Empfängers  gesucht werden.

Ein Geocache oder kurz Cache ist ein wasserdichter Behälter, in dem sich ein Logbuch und   oft auch kleine Tauschgegenstände befinden. Jeder Besucher trägt sich in das Logbuch ein und dann wird der Geocache wieder an der Stelle versteckt, an der er zuvor gefunden wurde. Der Fund wird anschließend auch im Internet auf der gewählten Plattform vermerkt.

Die meist genutzten Plattformen sind:

www.geocaching.com
www.opencaching.com

Der Eigentümer eines versteckten Geocaches wird „Owner“ genannt.

Der erste Geocache überhaupt wurde am 3. Mai 2000 im US-Bundesstaat Oregon   versteckt. In Deutschland wurde am 2. Oktober 2000 der erste Geocache versteckt. Anfang 2013 wurde eine weltweite die Anzahl von 2 Millionen Geocaches auf Geocaching.com erfasst.

Es gibt Geocaches, bei denen kein Behälter vorhanden ist, zum Beispiel bei sogenannten Earthcaches. Ein Earthcache führt den Suchenden an einen geologisch interessanten Ort, an dem er etwas über den Aufbau und die Entstehung der Erde lernen kann, wie einem Aufschluss.

Des Weiteren gibt es sogenannte Mystery-Caches. Bei dieser Form von Caches sind die angegebenen Koordinaten nicht korrekt, erst durch das Lösen eines Rätsels werden die richtigen Koordinaten ermittelt. Ein Mystery-Cache befindet sich also NICHT an der auf den Online-Karten angegeben Stelle, er kann sich in einem Radius von 3 Kilometern um den Punkt auf der Karte befinden. Wenn also solch ein Punkt in einem Schutzgebiet angezeigt wird, bedeutet das nicht unbedingt, dass der Cache auch in diesem Schutzgebiet liegt. Mystery-Caches sind auf den Karten an einem blauen Fragezeichen erkennbar.

Auf der Plattform Geocaching.com wird jeder Geocache vor seiner Veröffentlichung von ehrenamtlich arbeitenden Reviewern geprüft. Bei dieser Prüfung wird vor allem auf die Einhaltung der Richtlinien geachtet. Erst danach wird der Geocache veröffentlicht.

Diese Richtlinien beinhalten zum Beispiel das ein Cache auf Privatgrund der Genehmigung des Grundstückseigentümers bedarf, das Caches nicht vergraben werden dürfen und sie nicht in Schutzgebieten abseits der Wege versteckt werden dürfen.

Die Prüfung durch die Reviewer findet nicht vor Ort statt, sondern mittels Informationen, die der Versteckende dem Reviewer im Internet zur Verfügung stellt.

Auf anderen Plattformen gibt es entweder keinen Reviewprozess, oder der Reviewer handelt erst dann, wenn ein Hinweis auf ein Problem erfolgt.

Trotz dieser Guidelines kann es sein, dass ein Geocache an einem ungünstigen Ort versteckt wurde und dadurch Probleme verursacht.